1. Bergamotte
Entspannung und Fokus, Bergamotte hilft Dir Deine angespannten Nerven zu entspannen und zeigt Dir die schönen Seiten Deines Lebens. Es reinigt Dich von negativen Gedanken über Dich selbst. Du kannst Dich selbst akzeptieren und Lieben. Du bist hoffnungsvoll und weißt, dass Du gut genug bist.
2. Rosmarin
Bessere Konzentration und Klarheit kannst Du mit Rosmarin erhalten. Lerne leichter und mit mehr Spaß. Rosmarin unterstützt Dich in der Entwicklung von wahrem Wissen und Intellekt. Es lässt Dich tiefer blicken und fördert Deine Inspiration.
3. Pfefferminz
Pfefferminzöl belebt, das kannst Du testen in dem Du versucht zu schlafen und gleichzeitig Pfefferminzöl im Diffuser hast, nicht wirklich empfehlenswert. Ich habe es ausprobiert und habe mich gewundert warum ich nicht schlafen kann. Nutze das Öl für den Tag und erhalte mehr Energie und erhöhe Deine Konzentration.
Nutze reine Öle und vergewissere Dich von der Qualität. Ich nutze die Öle von doterra, weil diese gewährleisten, dass auch wirklich nur reine Pflanzenstoffe im Öle sind und die Menschen, die die Pflanzen anbauen auch davon leben können.
Gerüche stoßen in den verschiedenen Organen Prozesse an. Du kannst bewusst und gezielt zum Beispiel Deine Konzentration mit Gerüchen erhöhen. Denkbar wäre es laut dem Bochumer Riechforscher sogar, den Duftstoff in Form einer Salbe zu verabreichen. „Wenn man die Stelle über dem Herzen einreibt, könnten genügend Duftstoffe durch die Haut gelangen, um eine Wirkung auf das Herz auszuüben; dafür gibt es erste Hinweise“, so Hatt.
„Von all unseren Organen ist die Nase ein sehr besonderes. Da gibt es für Prof. Dr.Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum überhaupt keinen Zweifel: „Die Nase führt uns zum richtigen Partner. Sie warnt uns vor Gefahren. Sie verändert unsere Stimmung. Sie ist so vielfältig in unser Leben eingebunden und bestimmt unser Leben, ohne dass wir es bemerken.“
Direkte Verbindung zu Gefühl und Gedächtnis
20 Millionen Riechzellen haben wir in der Nase. Und jede einzelne davon, so der Geruchsforscher, ist über einen dünnen Nervenfaden direkt mit dem Erinnerungs- und dem Gefühlszentrum unseres Gehirns verbunden. „Es gibt kein anderes Sinnessystem, das einen so unmittelbaren Zugang dorthin hat.“ So bleiben gefühlsstarke Erlebnisse – ob angenehm oder unangenehm – praktisch für immer sehr eng mit dem Duft oder Geruch verbunden, der uns in dem besonderen Moment in die Nase stieg.“
Quelle:
https://www1.wdr.de/radio/wdr4/wort/mittendrin/mittendrin-duefte-108.html, https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2017-02-08-riechforschung-funktion-von-duftrezeptor-im-menschlichen-herzen-aufgeklaert
https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/physrev.00013.2017
Duftrezeptoren können viel mehr als nur riechen
Duftrezeptoren finden sich in allen menschlichen Geweben und könnten auch für die Medizin interessant sein. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass Duftrezeptoren nicht nur für das Riechen relevant sind, sondern in allen Organen eine Rolle spielen. Einen Überblick über die bereits entdeckten Rezeptoren und ihre Funktionen im menschlichen Körper geben Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Hanns Hatt und Dr. Désirée Maßberg vom Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum in der Zeitschrift „Physiological Reviews“, online vorab veröffentlicht am 13. Juni 2018. Sie gehen unter anderem auf potenzielle klinische Anwendungen, speziell im Bereich der Krebsdiagnose und -therapie, ein und arbeiten heraus, welche Schritte die Forschung noch gehen muss, um das Potenzial der Rezeptoren für die Medizin zugänglich zu machen.
Unterschiedliche zellbiologische Wirkungen
2003 wies das Team um Hanns Hatt erstmalig nach, dass Duftrezeptoren auch in Geweben außerhalb der Nase vorkommen und wichtige Funktionen erfüllen; seither konnten die Forscherinnen und Forscher in Bochum und in anderen Laboren die Rolle von Duftrezeptoren in mehr als 20 verschiedenen menschlichen Geweben beschreiben. Moderne Gensequenzierungstechniken trugen entscheidend dazu bei, neue Informationen über spezifische Verteilungsmuster zu erlangen. Es zeigte sich, dass pro Gewebe zwischen 5 und 80 verschiedene Arten von Duftrezeptoren zu finden sind.
„Duftrezeptoren außerhalb der Nase haben allerdings nichts mit Riechen im eigentliche Sinne zu tun“, sagt Hanns Hatt. „Wir sollten allgemeiner von Chemorezeptoren sprechen.“ Aktiviert ein Molekül einen solchen Rezeptor, kann das die Zellen anregen, sich vermehrt zu teilen, zu bewegen oder bestimmte Botenstoffe freizusetzen. Auch auf den Zelltod haben die Rezeptoren Einfluss. Das breite Muster an zellbiologischen Wirkungen beruht auf der besonderen Fähigkeit der Duftrezeptoren, sehr unterschiedliche Signalwege in Zellen anzuschalten.
Duftrezeptoren in Krebszellen
In Krebszellen gibt es oft Duftrezeptoren in großen Mengen, wobei die vorhandenen Rezeptortypen von denen in gesunden Zellen abweichen können. Die Bochumer Autoren beschreiben in dem Artikel, dass Duftrezeptoren somit als spezifische Marker für Tumore und ihre Metastasen dienen und hilfreich bei der Krebsdiagnose sein könnten. Außerdem sehen Hatt und Maßberg Potenziale für die Krebstherapie, vor allem bei Tumoren, die gut von außen für Duftstoffe zugänglich sind, wie bei Darm- oder Blasenkrebs.
„Außerdem sind Anwendungen im Wellness- und Pflegebereich denkbar“, beschreibt Hanns Hatt. Hautregeneration, Verdauung und Haarwachstum können über Riechrezeptoren reguliert werden. Das wird bereits bei Wundheilung und Verdauungsproblemen therapeutisch eingesetzt.
https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2018-07-16-biologie-duftrezeptoren-koennen-viel-mehr-als-nur-riechen